Thomas Kindt

DENKKRAFT

Für viele geht es heute um die Frage, wie wir uns aus einem unglücklichen Dasein voller Neid, Unzufriedenheit, Habgier, Unmenschlichkeit und innerer Leere befreien können und zu einem erfüllten Leben voller Glück und Liebe finden.

Zentral ist die Erkenntnis, welche Macht unsere Gedanken haben, dass sie nämlich Wirklichkeit werden. Alles, was wir denken, zeigt sich irgendwann im Aussen, alles wird zur sichtbaren, spürbaren und erlebbaren Realität. Wer genau hinschaut, erkennt, dass seine Lebenswirklichkeit ein präzises Abbild seiner Gedanken ist. Die Schlussfolgerung aus dieser Erkenntnis liegt auf der Hand: Wenn uns das, was wir in unserem Leben sehen, nicht gefällt, sollten wir unsere Gedankenwelt ändern.

Ich fordere Sie heraus, Ihre gedanklichen Grenzen immer wieder zu sprengen, indem Sie sich trauen, das Undenkbare zu denken und so mutig aus Ihrer geistigen Komfortzone heraustreten.


NEUE HORIZONTE DENKEN ...

MIT DEM HERZEN SCHAUEN

VON THOMAS KINDT

Wenn wir mit Aufmerksamkeit und grosser Achtsamkeit als Beobachter auf unser Leben und das unserer Mitmenschen schauen – ohne Wertung, ohne Urteil – wenn wir nicht nur das oberflächliche, für unsere Augen sichtbare Bild sehen, sondern mit unserem Herzen schauen, frei von eigenen Vorstellungen und Wünschen und ohne dabei in unseren Gedanken an die Bilder der Vergangenheit oder Zukunft gebunden zu sein, dann offenbart sich uns das Universum und das Leben in einer Tiefe und Klarheit, die unaussprechlich und unbeschreiblich ist.

ENDZEIT / WENDEZEIT

VON THOMAS KINDT

Wir leben in einer Zeit, in der wir immer wieder darauf gestossen werden, dass unsere alten Systeme, Werte und Glaubensmuster ausgedient haben, dass unsere Lebensweise der letzten Jahrzehnte nicht gut für uns ist, dass sie uns selbst, unseren Mitmenschen und unserer Umwelt nicht bekommt.

Die Schuldenkrise in Griechenland und in weiteren europäischen Staaten ist ebenso wie die Flüchtlingskrise eines der aktuellsten Beispiele dafür, dass es so nicht weitergehen kann, dass wir mit unserer inneren Haltung und Lebensweise am Ende sind. Denn diese Krisen sind im eigentlichen Sinne keine Staaten- oder Bankenkrisen – sie sind vielmehr unterschiedliche Ausprägungen einer Sinnkrise, die uns alle betrifft und vor allem sehr betroffen macht. Und betroffen kann uns nur dann etwas machen, wenn wir selbst bewusst oder unbewusst fühlen, dass wir Teil dieser Probleme sind und wir sie nicht länger nach außen projizieren können.

TÄTER UND OPFER

VON THOMAS KINDT

Weit verbreitet ist das Phänomen der selbstauferlegten Opferrolle. Denn häufig kultivieren wir lieber schlechte Gefühle, Zorn und Enttäuschung in Bezug auf andere, statt das Unbehagen in Bezug auf uns selbst, den Zorn auf uns selbst oder die Enttäuschung über uns selbst und unser Leben anzuschauen und uns damit auseinanderzusetzen. Zu schmerzhaft wäre eine ehrliche Begegnung mit unserem Innersten. Daher leben wir lieber den Schmerz im Aussen und fühlen uns im täglichen Leben enttäuscht von jedem und allem, weil wir uns nicht eingestehen wollen, dass wir unsere innere Enttäuschung verdrängen.

Wir glauben fest daran, dass wir unschuldige Opfer sind, missbraucht und ausgenutzt, und suchen uns deshalb Täter im Aussen.

Doch wenn wir bereit sind, wirklich Verantwortung für unser Leben zu übernehmen, dann hört das Opfer- und Tätersein auf.

DIE WELT ALS SPIEGEL

VON THOMAS KINDT

Erst wenn wir bereit sind, die Welt als Spiegel anzunehmen, erst wenn wir bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und zu akzeptieren, dass wir immer nur uns selbst in dieser Welt sehen, wenn wir begreifen, dass wir diese Welt sind und die Welt in uns ist, dann erst haben wir Zugang zur ganzen Tiefe unseres Seins. Dann erst offenbaren sich uns neue Möglichkeiten, mit denen wir den Himmel auf die Erde bringen können. Vollkommene Offenheit, Klarheit, Ehrlichkeit und Liebe sind die unabdingbare Voraussetzung dafür.

MENSCHEN UND UNTERNEHMEN MIT LIEBE FÜHREN

VON THOMAS KINDT

Die Wendezeit, in der wir leben, umfasst alle Bereiche unseres Daseins und sie macht auch vor der Welt der Unternehmen nicht Halt. So wie sich unser Verhalten gegenüber unseren Mitmenschen und unserer Umwelt ändern muss, so muss auch eine neue Unternehmenskultur entstehen. Es kann nicht mehr länger darum gehen, Unternehmen aufzubauen, in denen es ausschliesslich um mehr Umsatz, mehr Marktanteil und mehr Rendite geht, sondern das Ziel muss sein, die uns anvertrauten Mitarbeiter in den Unternehmen in ihr wahrhaftiges Potential zu bringen. Wenn die Mitarbeiter ihr grösstmögliches Potential leben, dann haben wir das Wertvollste erreicht, was man in der Unternehmensführung erreichen kann. 

ÄNGSTE

VON THOMAS KINDT

Die allermeisten Ängste, die uns täglich belasten, sind irreale Ängste. Sie haben ihren Ursprung in einer nicht mehr realen Vergangenheit oder sie beziehen sich auf eine noch nicht reale Zukunft.

Wir haben zum Beispiel Existenzängste, obwohl wir gut verdienen, eine tolle Anstellung und vielleicht sogar etwas Erspartes auf dem Konto haben. Oder wir sind eigentlich kerngesund und fit und doch fürchten wir uns davor, krank zu werden. Wir leben in einer glücklichen Partnerschaft und haben trotzdem Angst, dass wir verlassen werden könnten.

Wenn wir lernen mit unseren Gedanken in der Gegenwart zu bleiben, müssen wir keine Angst mehr haben. So einfach ist das.